Lagertagebuch

"Was geschieht unter unserem grün, goldenen Spinnenbanner?

2011:

1)Unser erstes MPS fand in Wassenberg statt
:
Mit sechs wagemutigen Recken waren wir zugegen und teilten uns ein Lager mit einer weiteren Gruppe.

Broll: Der bemitleidenswerte Mathematuk-Druide, an diesem Wochenende in Zivil ohne seine Kutte, versuchte sich in jeder freien Minute im Lernen für seine nahende Matheklausur.

Hala:
An diesem Wochenende unsere einzige weibliche Mitstreiterin schlug sich wacker mit dem Wahnsinn ihrer Lagerkollegen. In Ermangelung eines autentischen Gewandes fiel der Wappenrock ihres Bruders zwar recht luftig aus, was bei solch fegefeurigen Temparaturen vielleicht auch ganz praktisch war.

Georg:
Ein Mann für alle Fälle und jede Lage! Wohl Anführer der Verteidiger des wahren Blödsinns und oberster Metvernichter.

Don Bilbo:
Xamir zeigte sich an diesem Wochenende bequem: Mit dem Buch am Feuer und dem Ring in der Tasche war er der beliebteste Hobbit im ganzen Lager.

Adalwolf:
In Sachen Metvernichtung lerneifriger Padavan von Meister Georg. Merlins Schishaköpfe vom Mitlager und Brolls Druidenmet sorgten für mächtig Stimmung und einige Lachkrämpfe vom ebenfalls beschwipsten Broll und dem sonst so standhaften Krieger.
Tapfer schlug er sich am Tage darauf gegen "Holz"! Mit der bloßen Axt vernichtete er ganze Scheithaufen und gewann knapp gegen seinen Herausforderer mit der Säge.

Brian:
drehte ungewöhnlich weit auf und sorgte mit seinen Pringles, die er, wissen die Götter woher gezogen hat, für Geräuschuntermalung, nachdem sich der vor Lachen am Boden wälzende Druide endlich wieder beruhigt hatte. Am Tag zuvor entdeckte er beim zwar nicht autentischen aber fantastischen Kartenspiel Space Hulk seine Vorliebe für Unterstützungsmarker, die er meist nur auf Tod und Verderb hergibt.

2)Was in Dortmund geschah:
FeW hat sich auf dem MPS bereits jede menge Freunde und sich unbeliebt gemacht.

Außerdem haben wir den Satz "Na großartig! Asche auf meinen Tomaten"  -
                                               "Na großartig! Wachs auf meinen Schuhen" -
                                               "Na großartig! Witze auf meine Kosten" etc.
so weit ausgedehnt, dass J.R.R. Tolkien uns wohl bald mit Copyright droht.

Broll: trug an diesem Wochenende das erste mal seine Druidenkutte, nachdem seine Mutter das völlig vernähte Mistding aus Kättys Fängen befreit hat. Sein Met ward zum wahren Sieben-Sünden-Brunnen (VÖLLEREIIII!!)

Don Bilbo: ließ sich Witolds bärig trolliges Brollblut Schankweise einflößen und bezahlte am nächsten Tag mit bösen Brollgeistern in seinem Kopf. Ohne seine Künste als Feuerhüter hätten wir an diesem verregneten Wochenende rohes Fleisch essen müssen.

Adalwolf: verwirrte beim Saltatio Mortis Nachtkonzert Lasterbalg und Alea mit seiner SM-Flagge, die aus der Menge ragte, vor allem beim Song I´m a Pirate, als Alea von der "einzigen" Flagge sang und eine zweite sich sogleich aus dem Publikum emporhob.

Brian: war damit beschäftigt all seine Gäste zu empfangen. Danke an dieser Stelle noch einmal für die tolle musikalische Unterhaltung. Außerdem ist er seinem Ziel schon wieder ein Stück näher gekommen, sich ein Vier-Personen-Zelt zu kaufen, in die Mitte ein Pentagramm zu malen und sich nackt hinein zu legen. Diesmal soll sein Pentagramm aber acht Ecken haben. Wie es dabei noch ein PENTAgramm bleiben kann weiß nur er.

Hala: Hatte wie gewohnt alle und die Lage voll im Griff und an diesem Wochenende weitere weibliche Unterstützung.

Vanessa:  zeigte unerwartete Talente (Häkeln).

Lydia: spielte nur eine Gastrolle.

Sandra: hat´s auch gefallen.

Georg: war einfach ganz er selbst und amüsierte damit die Runde und Lasterbalg, der sich vor Verwunderung über die Flagge aus der Menge beinahe verspielt hätte.

3)Mittelalterliche Kinderfreizeit in Schwerte (Zu Gast bei Fabulix)
Einer freundlichen Einladung folgend verschlug es uns nach Schwerte, auf ein kleines Plateau am Rande eines Wäldchens. Da Kurzfristig der Rest der wagemutigen Truppe "Funf entgein William" mit Plünderungen, Kriegen, Christianisierung oder politischen Intrigen beschäftigt war, schlugen nur Brian, Katharina und Witold ihr beschauliches Lager auf.
Unter dem neuen Sonnensegel testeten sie wirre Konstruktionen aus Holzpaletten für adelige Vorgärten. 
manchmal hielten sie sogar.
Das Holz hacken im nahegelegenen Wald war ebenso schweißtreubend wie erheiternd, sowie die Abende am Lagerfeuer mit manch wundersamen Kind in seltsamer Gewandung.

Brian: ließ seine scharfen Schwerter die meiste Zeit ungezogen, besaß er mit seinem Kampfstab ein weitaus schlagkräftigeres Argumet.

Witold: durfte keines der Hunde scheren, die samt in Polyesterschafwolle gekleidete Menschen aus dem Wald kamen und versorgte die Lagerfeuerrunde mit leckerem Stockbrot.

Katharina: Hatte die Bequemlichkeit des großen Zeltes für sich erkannt und die meiste Zeit auch genutzt. Jedoch, ohne eine Frau im Haushalt und wenn es auch nur zwei Zelte waren, wären die Männer aufgeschmissen gewesen.


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